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Die aktuelle Kunstausstellung der Kunstsammlung Nordrhein Westfalen Düsseldorf mit dem Titel "Franz Marc. Die Suche nach einer besseren Welt" lädt dazu ein, Franz Marc neu zu entdecken: Sie zeigt, wie eng der Künstler in die pulsierende Kunst- und Kulturszene vor dem Ersten Weltkrieg eingebunden war – und wie beeindruckend vielfältig sich sein Werk zwischen 1905 und 1914 entwickelte. Von den frühen Tierdarstellungen bis zu den kubistisch inspirierten Abstraktionen zeichnet die Ausstellung den Weg eines Suchenden nach – eines Künstlers, der sich in einer vom Fortschrittsglauben geprägten Zeit nach einem irdischen Paradies sehnte. Zu sehen sind über 120 Gemälde und Arbeiten auf Papier.
Seine Bilder waren für Marc Enklaven der Harmonie, aber auch Entwürfe einer neuen, ideellen Welt, mit denen er gegen die Rationalisierung und Technisierung der Umwelt und die geistige Verflachung der Gesellschaft ankämpfte. Wie der Titel Die Suche nach einer besseren Welt andeutet, reagiert die aktuelle Kunstausstellung der Kunstsammlung Nordrhein Westfalen Düsseldorf auf ein damals wie heute sehr präsentes Bedürfnis nach Frieden und einem Leben im Einklang mit der Natur. Für Franz Marc war diese Suche zugleich die Auseinandersetzung mit seiner eigenen künstlerischen Identität. In knapp acht Jahren durchlief er vom Postimpressionismus bis zur Abstraktion nahezu das gesamte Spektrum der modernen Kunstentwicklung. Die Ausstellung verfolgt die wechselnden Motive und Malstile, macht die überraschenden Brüche und fortwährenden Zweifel sichtbar, die sein Werk prägen, und eröffnet neue Einblicke in Marcs Haltung zu den gesellschaftlichen Umwälzungen und zum heraufziehenden Krieg. Franz Marcs (geb. 8.2.1880 in München, gest. 4.3.1916 in Braquis bei Verdun, Frankreich) künstlerischer Weg begann an der Münchner Akademie, wo er sich zunächst mit dem Naturalismus und dem Jugendstil auseinandersetzte. Die Freundschaft mit dem Schweizer Tiermaler Jean-Bloé Niestlé (1884 – 1942) ab 1905 bekräftigte und fokussierte sein Interesse auf die Darstellung von Tiermotiven. Dabei ging es Marc weniger um die naturalistische Wiedergabe, sondern um das Begreifen des inneren Wesens der Tiere. Die Tiere zu malen, „wie sie selbst die Welt ansehen und ihr Sein fühlen“ (Briefe, 8.4.1915), beschreibt Marc selbst als seinen primären Ansatz. Die Tierbilder gründen auf einem pantheistischen Weltbild, das die Tiere als Verkörperung einer für den Menschen verlorenen Göttlichkeit versteht.
| Montag | Geschlossen | |||||
| Dienstag | 11:00:00 | - | 18:00:00 | |||
| Mittwoch | 11:00:00 | - | 18:00:00 | |||
| Donnerstag | 11:00:00 | - | 18:00:00 | |||
| Freitag | 11:00:00 | - | 18:00:00 | |||
| Samstag | 11:00:00 | - | 18:00:00 | |||
| Sonntag | 11:00:00 | - | 18:00:00 | |||
Kunstsammlung Nordrhein Westfalen Düsseldorf
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