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Aktuelle Kunstausstellungen in Deutschland finden

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Yves Klein: Relief éponge bleu, 1960. Schwamm, Stein, Farbpigmente auf Holz u. Leinwand.

©The Estate of Yves Klein / VG Bild-Kunst Bonn 2019. Foto: U. Edelmann, Städel Museum Frankfurt am Main
Sammlung des Städel Museums von 1945 bis heute, bis 31.12.2023.
Sammlung des Städel Museums von 1945 bis heute, bis 31.12.2023.

Zhanna Kadyrova

28.01.23 - 09.04.23

Die Kunstausstellung "Daily Bread" im Kunstverein Hannover zeigt erstmals Werke der ukrainischen Künstlerin Zhanna Kadyrova. Die Künstlerin Kadyrova lebt und arbeitet in der Nähe von Kyjiw. Für sie bedeutet Leben und Arbeiten im Krieg ukrainische Realität, und sie nutzt die Mittel ihrer Praxis, um regelmäßig in Ausstellungen weltweit das, was in der Ukraine geschieht, zu reflektieren und zu dokumentieren. Es ist ein Arbeiten unter Druck, in Lebensgefahr, und gleichzeitig Struktur und Routine — täglich Brot. Kadyrova arbeitet, wie viele ihrer Kolleg:innen und Freund:innen getrieben und voller Tatendrang, vollkommen erschöpft, aber rastlos. Die Kunstausstellung im Kunstverein Hannover soll zeigen, wie Kunst in Zeiten des Krieges zum zentralen Mittel der Gegenwehr wird. "Daily Bread" zeigt ihre vielleicht bekannteste Arbeit aus einer Serie von Trümmermosaiken, einen Marktstand (Market, 2017—2019) und die Transformation dieses Ansatzes zu täglich Brot aus Findlingen (Palianytsia, 2022—, in Kollaboration mit Denys Ruban) — ein Charity-Projekt, das ständig weitergeführt wird und über den Verkauf von „Brotkunstwerken“ finanzielle Unterstützung für Kadyrovas Community sammelt. Sämtliche Einnahmen werden an Organisationen und Freund:innen in Kyjiw weitergegeben.

Niki de Saint Phalle

03.02.23 - 21.05.23

Vom 3. Februar bis zum 21. Mai 2023 präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt eine Kunstausstellungen mit Werken von Niki de Saint Phalle. Niki de Saint Phalle (1930–2002) zählt als eine der Hauptvertreterinnen der europäischen Pop-Art und Mitbegründerin des Happenings zu den bekanntesten Künstlerinnen ihrer Generation. In den fünf Jahrzehnten ihres künstlerischen Schaffens entwickelte de Saint Phalle eine unverwechselbare Formensprache und ein facettenreiches Werk. Sie wechselte Techniken, Themen und Arbeitsweisen und schuf ein ebenso ambivalentes wie subversives Werk voller Freude und Brutalität, Humor und Eigensinn. Dabei bedeutete Kunst für de Saint Phalle mehr als nur ein Medium des Ausdrucks: Sie war ihr aus biografischen Gründen eine Notwendigkeit und diente dazu, gesellschaftliche Konventionen zu hinterfragen. Immer wieder artikulierte die Künstlerin in ihrem Schaffen ein Plädoyer für die Frau und das Feminine. Sie kritisierte Institutionen und Rollenbilder und verhandelte in ihrem Werk soziale und politische Themen wie Gewalt und Krieg, aber auch die Stigmatisierung durch AIDS, das Recht auf Abtreibung, Waffengesetze oder den Klimawandel. Die umfassende Ausstellung der Schirn bietet mit rund 100 Arbeiten einen Überblick über alle Werkphasen.

Gemischtes Doppel. Die Sammlung Lambrecht-Schadeberg

11.03.22 - 26.02.23

Die neue Sammlungspräsentation mit dem Titel „Gemischtes Doppel“ zeigt ausgewählte Werke der bisherigen 13 Rubenspreisträger*innen in einer großangelegten Schau.