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Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München widmet Miguel Chevalier (*1959 in Mexiko-Stadt, lebt in Paris) die bisher größte Kunstausstellung in Europa. Seit den 1980er-Jahren arbeitet Chevalier mit dem Computer als kreatives Ausdrucksmittel. Dabei bedient er sich stets neuester Technologien, einschließlich jüngster Entwicklungen der künstlichen Intelligenz (KI). Zentral ist für ihn die Interaktion von Künstler und Maschine sowie das Spiel zwischen System und Zufall als stilistische Erweiterung der eigenen künstlerischen Kreativität. In einem thematisch gegliederten und aufwendig gestalteten Parcours präsentiert die Kunstausstellung rund 120 Werke aus allen Schaffensphasen des Künstlers. Gezeigt werden Chevaliers frühe Auseinandersetzung mit grundlegenden Elementen des Digitalen – wie dem Binärsystem, Pixelstrukturen und Algorithmen – sowie neuere Aspekte seiner Arbeit: die Beziehung von digitaler und analoger Welt, verblüffende Verbindungen zwischen Natur und Technik sowie die fragile Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt.
Neue Arbeiten des US-amerikanischen Künstlers Ross Bleckner bei FRANK FLUEGEL GALERIE in Nürnberg.
Mit Gregory Crewdson (* 1962 in Brooklyn, New York) präsentiert das Kunstmuseum Bonn einen der international bedeutendsten Vertreter der narrativen Fotografie. Seine aufwendig bis ins Detail arrangierten Aufnahmen bezeichnet er als „Single Frame Movies“. Angelehnt an die Bildsprache des Kinos, scheinen sie die Handlung eines ganzen Films in einem Moment zu verdichten. Das gezeigte Geschehen bleibt jedoch unerklärlich, der Ausgang unbekannt. Auch der monatelange Produktionsprozess ist dem von großen Hollywoodfilmen vergleichbar. Die Fotografien entstehen unter Mitwirkung von teils über hundert Personen für Casting, Kostüm- und Setdesign, Beleuchtung und Technik. Gregory Crewdson beschwört das Geheimnisvolle inmitten des Alltäglich-Vertrauten: Seine monumentalen Fotografien zeigen den Einbruch des Unheimlichen und Rätselhaften in die vermeintlich heile Welt US-amerikanischer Vorstädte. Menschen handeln wie in Trance, mysteriöse Lichter erscheinen am Nachthimmel und Kornkreise in gepflegten Rasenflächen. In ebenso verstörenden wie ästhetischen Inszenierungen vermitteln Crewdsons Arbeiten Entfremdung und Neurosen als Kehrseite des Amerikanischen Traums.