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Kunstinstallationen von Julius von Bismarck, Lotte Lindner & Till Steinbrenner, Sven-Julien Kanclerski sowie Tobias Putrih bereichern von nun an den neu gestalteten und sanierte Eingangsbereich des Sprengel Museums Hannover. Besucher*innen erwartet eine Reihe neuer Kunstinstallationen, darunter die in der Einblickshalle aufwändig installierte Hochsee-Boje von Julius von Bismarck, eine interaktive Installation von Lotte Lindner & Till Steinbrenner im museumspädagogischen Bereich sowie der wandelbare Kunst-Kiosk von Sven-Julien Kanclerski. Gemeinsam verwandeln die neu installierten Werke das Entree des Museums in einen inspirierenden „Dritten Ort“, der zum Verweilen, Entdecken und Austauschen einlädt. Sitzmöbel-Skulpturen von Tobias Putrih inklusive.
Unter dem Titel "Über die Welt hinaus. Der Blaue Reiter" präsentiert die Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München bedeutenden Werke der Künstlergruppe "Der Blauer Reiters" - von Franz Marcs symbolischer Farbtheorie über Wassily Kandinskys Abstraktionen bis hin zu Alexander Sacharoffs performativen Grenzüberschreitungen. Zu sehen sind in dieser aktuellen Kunstausstellungen auch die Künstlerinnen, die eine zentrale Rolle in der Bewegung der Blaue Reiter spielten. Neben Gabriele Münters expressiver Malerei werden ausdrucksstarke Selbstporträts von Elisabeth Epstein, die dramatischen Gemälde der Kosmopolitin Marianne von Werefkin und Maria Franck-Marcs hintergründige Stillleben und utopische Kinderwelten präsentiert. Bedeutende Neuzugänge zur Sammlung des Lenbachhauses wie die großformatigen abstrakten Kompositionen von Wilhelm Morgner oder sozialkritische Werke von Emmy Klinker und Albert Bloch sind erstmals zu sehen. Mit über 150 Arbeiten eröffnet die Münchner Kunstausstellung neue Perspektiven auf eine der bedeutendsten Bewegungen der europäischen Avantgarde und zeigt, wie aktuell ihre Fragen nach Emanzipation, ästhetischer Praxis und gattungsübergreifenden Innovationen auch heute sind. Der Blauen Reiter verstand Kunst als Botschaft und nicht als bloßes Problem der (schönen) Form. So beschreibt Else Lasker-Schüler 1911 in einem Gedicht die Suche nach einem weiteren Horizont mit den Worten: „Über die Welt hinaus.“
In neuen skulpturalen Installationen und Videoarbeiten setzt sich Kleytman mit Gewalt, Krieg, Trauma und den Bildern kollektiver Erinnerung auseinander.