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Er zeichnet regelmäßig Titelbilder für The New Yorker, hat 1,1 Millionen Follower auf Instagram und Netflix hat ihm eine eigene Episode der Serie Abstract: The Art of Design gewidmet: Christoph Niemann. Die Außenfassade des Horst-Janssen-Museums ziert seit 2023 sein 50 Meter langes Wandbild Current Lines. Nun sind die Werke von Christoph Niemann (*1970) auch in einer aktuellen Kunstausstellung im Horst Janssen Museum Oldenburg zu sehen.
In einer Welt am Kipppunkt, in der die Lust am Zerstörerischen und Destruktiven wieder ganz unverhohlen zelebriert wird, scheint die Wirklichkeit zunehmend durch den Filter der eigenen Emotionen wahrgenommen zu werden. Politische und soziale Spannungen versetzen die Menschen in eine kollektiv-nervöse und verletzliche Grundstimmung. An der Schwelle zwischen Wahn und Wirklichkeit, zwischen Selbst und äußerer Welt, erkundet die Ausstellung On Nervous Grounds den Moment, in dem ambivalente Emotionen entstehen.
1932 reiste die erst 18-jährige Meret Oppenheim nach Paris, wo einige ihrer Schweizer Künstlerkollegen, darunter Jean Arp, bereits fest zum Kreis der Surrealisten zählten. Durch sie lernte sie Man Ray, Max Ernst, Alberto Giacometti, Leonor Fini, Dora Maar und Marcel Duchamp kennen. In Paris entwickelte Oppenheim eine unverwechselbare Formensprache, mit der sie nach ihrer Rückkehr in die Schweiz Ende der 1930er-Jahre viele junge Künstlerinnen und Künstler beeinflusste, unter ihnen Daniel Spoerri und Dieter Roth. In der Ausstellung sind neben Oppenheim auch ihre Weggefährten prominent vertreten und zeugen von der Strahlkraft dieser singulären Persönlichkeit, die heute als eine der wichtigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts gilt.