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Aktuelle Kunstausstellungen in Deutschland finden

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Schön & Streng: Die Macht des Ornaments. Von Henri Matisse bis heute

Bis zum 14. Februar 2027 im Von der Heydt-Museum Wuppertal
Nevin Aladag, Social Fabric, Floating Leaves, 2023, Teppich Collage auf Holz, Sammlung Pohl, Marburg © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Nevin Aladag, Social Fabric, Floating Leaves, 2023, Teppich Collage auf Holz, Sammlung Pohl, Marburg © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Alex Katz Flowers - Purple Irises und Yellow Flags 2023

16.04.23 - 20.12.31

Vom US-amerikanischen Künstler Alex Katz sind im Frühjahr 2023 die neuen Flowers "Purple Irises on Red", "Purple Irises on White", "Yellow Flags on White" und "Yellow Flags on Brown" erschienen. Ebenso ist auch das neue Werksverzeichnis der Albertina, der Catalogue Raisonné, 1947–2022 erschienen.

Kunstverein Friedrichshafen zeigt eine Einzelausstellung des Künstlers John Hussain Flindt

25.09.26 - 15.11.26

Der Kunstverein Friedrichshafen zeigt unter dem Titel Nothing but the truth Ausstellung des Künstlers John Hussain Flindt. Er beschäftigt sich mit der Produktion von Bildern und mit der Frage, wie aus ihnen Narrative entstehen. Seine künstlerische Praxis ist ein Arbeiten mit Fotografie, Video und Installation.

Leonor Fini

09.08.26 - 21.02.27

Leonor Fini (1907–1996) war als Künstlerin wie auch als Privatperson eine Rebellin. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert in einer ersten umfassenden Kunstausstellung rund 100 Werke der Künstler. Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Kostüme, Masken und Bücher geben einen umfassenden Einblick in ihr faszinierendes Œuvre. Geboren in Buenos Aires und aufgewachsen in Triest, blieb die Autodidaktin trotz ihrer Nähe zum Surrealismus zeitlebens künstlerisch unabhängig. Beeinflusst von Renaissance, Symbolismus, deutscher Romantik und magischem Realismus entwickelte Fini eine unverwechselbare Bildsprache zwischen Traum, Mythos, Fantasie und theaterhaften Inszenierungen. In ihrem charakteristischen, altmeisterlichen Stil schuf sie traumartige Szenen mit Priesterinnen, Sphinxen und hybriden Wesen, die klassische Geschlechterrollen umkehren. Es entstanden kraftvolle Darstellungen von Frauen und androgynen Figuren, häufig als Neuinterpretationen historischer Vorbilder. Emanzipation, Genderfluidität, Eros, Okkultismus, Tod und Verwandlung durchziehen ihr Werk ebenso wie der spielerische Umgang mit Masken, Kostümen und Rollenbildern. Die Auseinandersetzung mit ihrer Position als Frau und Künstlerin ist ein zentrales Thema ihres Werks. Von Beginn an inszenierte sich Fini selbstbewusst als freigeistige, glamouröse Ikone und verwischte bewusst die Grenzen zwischen künstlerischer Schöpfung und gelebter Existenz. Die Ausstellung zeichnet mit Werken aus rund sieben Jahrzehnten ihre außergewöhnliche künstlerische Entwicklung nach.