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Unter dem Titel „Hanglage" zeigt Eric Keller neue Arbeiten der vergangenen zwei Jahre – sein besonderes Augenmerk gilt den nach 1989 aufgegebenen Kulturhäusern der DDR. Seit vielen Jahren erwecken die Festsäle dieser verlassenen Gebäude Kellers besonderes Interesse. Leere Bühnen, verstaubte Kulissenelemente, Requisiten oder Papiergirlanden, vertrocknete Topfpflanzen, aber auch zurückgelassene Stühle oder die verblichenen Farben der Interieurs reizen ihn als Gegenstand seiner Malerei – Orte einstiger kollektiver Geselligkeit, die heute zugleich unheimlich und anheimelnd wirken und in denen eine verschwundene Gesellschaft als blasse Überschreibung fortlebt.
Wie kommunizieren Miesmuscheln? Wie kann man sich Schwarze Löcher vorstellen? Gibt es nur eine bestimmte Menge an Energie auf der Welt, und was hat das mit politischer Macht zu tun? Wann ist der Kipppunkt erreicht und die Naturkatastrophe unausweichlich?
Zwölf Schwarzweißfotografien aus London, in denen Innen und Außen, Realität und Spiegelung ineinanderfließen. Ein poetischer Blick auf das Alltägliche – und eine Liebeserklärung an den Moment.