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Welche Rolle spielt Kunst in der Politik – und der Künstler in der Gesellschaft? Kaum jemanden haben diese Fragen so beschäftigt wie Jörg Immendorff (1945–2007). Während er als ebenso gefeierter wie umstrittener „Malerfürst“ ein öffentlichkeitswirksames Image pflegte, setzte er sich zeitlebens mit der politischen, gesellschaftlichen und identitätsstiftenden Funktion von Kunst auseinander. Seine unverkennbare Bildsprache machte ihn Ende des 20. Jahrhunderts zu einem der international erfolgreichsten deutschen Künstler*innen seiner Generation. Mit der ersten umfassenden Retrospektive in Immendorffs Wahlheimatstadt Düsseldorf, wo er jahrzehntelang studierte, lehrte und arbeitete, rückt ihn das Museum Kunstpalast Düsseldorf zurück ins Blickfeld. Rund 120 Werke aus fünf Jahrzehnten zeichnen in der aktuellen Kunstausstellung seinen Weg von den Anfängen an der Düsseldorfer Kunstakademie bis zu den letzten im hiesigen Atelier entstandenen Arbeiten nach.
Vom US-amerikanischen Künstler Alex Katz sind im Frühjahr 2023 die neuen Flowers "Purple Irises on Red", "Purple Irises on White", "Yellow Flags on White" und "Yellow Flags on Brown" erschienen. Ebenso ist auch das neue Werksverzeichnis der Albertina, der Catalogue Raisonné, 1947–2022 erschienen.
In der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München befindet sich die weltweit größte Sammlung zur Kunst des Blauen Reiter. Die aktuelle Kunstausstellung mit dem Titel "Die blauen Reiterreiterinnen" zeigt, wie Leben und Werk der Künstlerinnen geprägt war von Selbstbehauptung, Emanzipation und künstlerischem Aufbruch. Sie findet im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 150. Geburtstages von Gabriele Münter statt. Zugleich richtet die UNESCO 2027 ein Gedenkjahr zu Ehren Münters aus.