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In einer Welt am Kipppunkt, in der die Lust am Zerstörerischen und Destruktiven wieder ganz unverhohlen zelebriert wird, scheint die Wirklichkeit zunehmend durch den Filter der eigenen Emotionen wahrgenommen zu werden. Politische und soziale Spannungen versetzen die Menschen in eine kollektiv-nervöse und verletzliche Grundstimmung. An der Schwelle zwischen Wahn und Wirklichkeit, zwischen Selbst und äußerer Welt, erkundet die Ausstellung On Nervous Grounds den Moment, in dem ambivalente Emotionen entstehen.
Der Fotograf Peter Seidel aus Frankfurt am Main dokumentiert seit 1987 jüdische Ritualbäder in Europa von der Antike bis zur Gegenwart. Eine repräsentative Auswahl seiner Werke zeigt das Schloßbergmuseum Chemnitz im Jahr der Jüdischen Kultur 2026.
Nach über zweijährigem Umbau präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine neue Dauerausstellung im Libeskind-Bau für das Publikum. Auf 3.500 qm zeigt sie jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland mit neuen Schwerpunkten und neuer Szenografie. Die Ausstellung erzählt aus jüdischer Perspektive die Geschichte der Juden in Deutschland vom Mittelalter bis heute. Im Zentrum steht die Beziehung von Juden zu ihrer christlichen und zunehmend säkularen Umwelt – zwischen Zugehörigkeit und Ausgrenzung, nachbarschaftlichem Zusammenleben und Gewalt. Fünf historische Kapitel bilden das Rückgrat der Ausstellung. Sie reichen von den Anfängen jüdischen Lebens in Deutschland über die Emanzipationsbewegung der Aufklärung bis in die Gegenwart. Die Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus sowie das Kapitel „Nach 1945“, das bis zum Neubeginn und Wandel jüdischen Lebens in der Migrationsgesellschaft Deutschland heute reicht, nehmen den größten Raum ein.