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Eine Schutzbrille aus Plexiglas steht am Anfang der aktuellen Kunstausstellung „Franz Wanner. Eingestellte Gegenwarten“ in der Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München. Die Brille wurde bei Grabungen auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen geborgen. Über die inhaftierte Person, die zur Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie eingesetzt war und mit der Brille ihr Augenlicht schützte, gibt es bislang keine auffindbaren Informationen. Ihr Wunsch, sich zu schützen, zeigt sich bis heute an diesem Objekt. Das Material, aus dem die Brille besteht, wurde 1933 von der deutschen Firma Röhm & Haas unter dem Markennamen „Plexiglas“ vorgestellt und ab 1936 fast ausschließlich in der Rüstungsindustrie für Flugzeugfenster verwendet. In Propagandaausstellungen des NS-Staats wurden die technischen Möglichkeiten des schattenlosen Materials angepriesen.
vom 13. Juli 2025 bis 31. März 2027 zeigt die Sammlung Grässlin im KUNSTRAUM GRÄSSLIN und den RÄUMEN FÜR KUNST in St. Georgen im Schwarzwald unter dem Titel Im Land der Motive brennt kein Licht mehr eine neue Ausstellung mit Werken von Kai Althoff, Cosima von Bonin, Werner Büttner, Günther Förg, Georg Herold, Mike Kelley, Martin Kippenberger, Hans-Jörg Mayer, Reinhard Mucha, Manuel Ocampo, Albert Oehlen, Markus Oehlen, Tobias Rehberger, Chéri Samba, Jörg Schlick und Christopher Williams.
Neue Alex Katz Grafiken Elizabeth 2024, Summer, Spring und Red Tree erschienen.