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Aktuelle Kunstausstellungen in Deutschland finden

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Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland

Bis zum 07. Juni im Museum Barberini in Potsdam
Max Liebermann Selbstbildnis, 1934 Öl auf Leinwand, 92,1 × 73,3 cm Tate, Schenkung Lord Marks 1935 © Photo: Tate
Max Liebermann Selbstbildnis, 1934 Öl auf Leinwand, 92,1 × 73,3 cm Tate, Schenkung Lord Marks 1935 © Photo: Tate

TRAUM UND ALBTRAUM - HELMA und Wolfgang Petrick

12.06.26 - 01.08.26

Ausstellungen vom 12. Juni bis 1. August 2026 in der Galerie Poll und im Schaulager (danach im August nach Vereinbarung)

Yayoi Kusama

14.03.26 - 02.08.26

Anlässlich seines 50jährigen Jubiläums widmet das Museum Ludwig Köln der legendären japanischen Künstlerin Yayoi Kusama eine aktuelle Kunstausstellung. Kusama (*1929, Matsumoto) zählt zu den bekanntesten Künstlerinnen unserer Zeit. Ihre ikonischen Polka Dots, ihre Kürbisskulpturen und ihre verspiegelten lnfinity Rooms sind zu einer Art Markenzeichen geworden und tauchen millionenfach in den Sozialen Medien auf. Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine spannende Reise durch Kusamas gesamtes Schaffen mit über 300 Arbeiten, von der ersten Zeichnung von ca. 1934 bis heute, und durch eine Vielzahl künstlerischer Medien, wie Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Mode, Performance und Literatur. Über die gesamte Wechselausstellungsfläche des Museum Ludwig hinaus wird die groß angelegte Ausstellung auch weitere Bereiche des Hauses wie die Dachterrasse mit Domblick bespielen. Eine neue, eigens für die Kunstausstellung konzipierte immersive Rauminstallation mit integriertem lnfinity Mirror Room wird den größten Saal des Museums füllen. Darüber hinaus werden frühe ikonische Arbeiten, wie Kusamas erste, 1963 entstandene Installation Aggregation: One Thousand Boats Show zu sehen sein.

Franz Wanner. Eingestellte Gegenwarten

24.03.26 - 19.07.26

Eine Schutzbrille aus Plexiglas steht am Anfang der aktuellen Kunstausstellung „Franz Wanner. Eingestellte Gegenwarten“ in der Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München. Die Brille wurde bei Grabungen auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen geborgen. Über die inhaftierte Person, die zur Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie eingesetzt war und mit der Brille ihr Augenlicht schützte, gibt es bislang keine auffindbaren Informationen. Ihr Wunsch, sich zu schützen, zeigt sich bis heute an diesem Objekt. Das Material, aus dem die Brille besteht, wurde 1933 von der deutschen Firma Röhm & Haas unter dem Markennamen „Plexiglas“ vorgestellt und ab 1936 fast ausschließlich in der Rüstungsindustrie für Flugzeugfenster verwendet. In Propagandaausstellungen des NS-Staats wurden die technischen Möglichkeiten des schattenlosen Materials angepriesen.