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Die Ausstellung im Kunstverein Wolfenbüttel, in der neben bestehenden Werken (Film, Fotografie, Skulpturen) auch eine bisher unrealisierte, 1971 konzipierte Filmarbeit gezeigt wird, thematisiert die Verbindung zur Natur und ihren Kräften. Mit dieser Einzelausstellung von Christiane Möbus wird das Jubiläumsjahr des Kunstvereins Wolfenbüttel e.V. abgeschlossen. Eröffnung Sonntag, 26. Oktober 2025, 11:30 Uhr
Im Rahmen der Reihe AUSGEZEICHNET stellen ehemalige Stipendiat:innen der Stiftung Kunstfonds alljährlich im Kunstmuseum Bonn aus. Diesmal fiel die Wahl der Jury auf Felix Schramm. Im Mittelpunkt von Schramms Arbeit steht der Raum – seine Formen, seine Grenzen und deren Auflösung. Für das Kunstmuseum Bonn realisiert er eine Installation, die im Zusammenspiel von Konstruktion und Dekonstruktion das Wesen des Museumsraums verändert. Felix Schramms Werkgruppe der Spatial Intersections wirkt wie die Überbleibsel einer Kollision mehrerer Wände und Wandfragmente. Splittrige Rigips- und Holzelemente durchbrechen die sonst makellosen Ausstellungswände und schneiden Schneisen in die weißen Flächen. Scharfe Kanten und Spitzen ragen über die Köpfe der Besuchenden und ermöglichen neue Perspektiven auf den Raum. Werk und Raum werden untrennbar verbunden. Die Verbindung von Aufbau, Abriss, Ordnung und Unordnung durchzieht Schramms gesamtes Werk. Sie bestimmt nicht nur seine Rauminstallationen, sondern auch seine Fotografien, Collagen und sogenannten Akkumulationen – Kompositionen aus Modellteilen, Abformungen oder Materialproben, die auf und in durchsichtigen Kuben arrangiert sind. Diese Werkgruppen zeigen eine Beschäftigung mit der zweidimensionalen Fläche als auch mit der Beziehung von Raum und menschlichem Körper, die Schramm in seinen Werken verbindet.
Aus dem Artist-in-Residence-Programm des MKdW wurden zwei Künstler ausgewählt, die mit sehr unterschiedlichen Techniken arbeiten, aber eine große Begeisterung teilen: die intensive Auseinandersetzung mit der Natur.