Kunstausstellungen und Veranstalter finden - kunstausstellungen.de, Ausstellungen in Ihrer Stadt

Aktuelle Kunstausstellungen in Herford finden

Aktuelle Kunstausstellungen in Herford finden

Austellung suchen
 

Meret Oppenheim, Poster Pelztasse (fond rouge), 1971, LEVY Galerie, © VG-Bildkunst, Bonn 2026

Einhornhexe — Meret Oppenheim & Freunde



21.03.26 - 26.07.26

Stiftung Ahlers Pro Arte GmbH, Herford

1932 reiste die erst 18-jährige Meret Oppenheim nach Paris, wo einige ihrer Schweizer Künstlerkollegen, darunter Jean Arp, bereits fest zum Kreis der Surrealisten zählten. Durch sie lernte sie Man Ray, Max Ernst, Alberto Giacometti, Leonor Fini, Dora Maar und Marcel Duchamp kennen. In Paris entwickelte Oppenheim eine unverwechselbare Formensprache, mit der sie nach ihrer Rückkehr in die Schweiz Ende der 1930er-Jahre viele junge Künstlerinnen und Künstler beeinflusste, unter ihnen Daniel Spoerri und Dieter Roth. In der Ausstellung sind neben Oppenheim auch ihre Weggefährten prominent vertreten und zeugen von der Strahlkraft dieser singulären Persönlichkeit, die heute als eine der wichtigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts gilt.


Im vergangenen November vor 40 Jahren starb Meret Oppenheim im Alter von 72 Jahren. Als das surrealistische Manifest 1924 von André Breton in Paris verfasst und veröffentlicht wurde, war Oppenheim erst 11 Jahre alt. Während Künstler, Philosophen und Schriftsteller in den Bars und Cafés von Montparnasse und Montmartre bereits neue Formen von Kunst und Gesellschaft diskutierten und sich zu einer gemeinsamen Bewegung verbanden, lebte sie noch mit ihrer Familie in Lörrach. Neben André Breton, Paul Éluard und Max Ernst stießen schon bald weitere Künstlerpersönlichkeiten aus ganz Europa zu dieser Gruppierung, etwa der Schweizer Bildhauer Alberto Giacometti. 1932 bestiegen auch Meret Oppenheim und Irène Zurkinden, mit damals gerade 18 Jahren, in Basel einen Zug nach Paris, wo ihre Schweizer Bekannten Kurt Seligmann, Hans Rudolf Schiess und Jean Arp bereits fest zum Kreis der Surrealisten zählten. Durch sie lernte Oppenheim Man Ray, Max Ernst, Alberto Giacometti, Leonor Fini, Dora Maar und Marcel Duchamp kennen. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz Ende der 1930er-Jahre prägte Oppenheim mit den in Paris gewonnenen Eindrücken und Erkenntnissen, die sie zu einer ganz eigenen, unverwechselbaren künstlerischen Formensprache entwickelte, viele junge Schweizer Künstlerinnen und Künstler, darunter Daniel Spoerri und Dieter Roth. Die Ausstellung EINHORNHEXE – MERET OPPENHEIM & FREUNDE untersucht einerseits, welche Einflüsse die Begegnung mit den Surrealisten in Paris auf die Kunst von Oppenheim hatte. Ein zweiter Schwerpunkt ist ihre prägende Wirkung auf die nachrückende Künstlergeneration in der Schweiz. Zahlreiche Arbeiten der Weggefährten im späteren Verlauf ihrer Karriere werden in der Ausstellung präsentiert und zeugen von der Strahlkraft von Meret Oppenheim, die heute als eine der wichtigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts gilt.


Events / Besondere Veranstaltungen

Begleitend zu der Ausstellung finden mehrere Veranstaltungen statt. Nähere Informationen und Termine zu den Veranstaltungen finden Sie in Kürze auf ahlers-proarte.com.


Öffnungszeiten und Adresse

MontagGeschlossen
DienstagGeschlossen
MittwochGeschlossen
Donnerstag11:00:00 - 18:00:00
Freitag11:00:00 - 18:00:00
Samstag11:00:00 - 18:00:00
Sonntag11:00:00 - 18:00:00

Besondere Öffnungszeiten

Donnerstag – Sonntag 11 – 18 Uhr | Reguläre Führungen: Sonntags 11.30 Uhr sowie an Feiertagen (gemäß Feiertagsöffnungen)





Stiftung Ahlers Pro Arte GmbH, Herford
Goebenstrasse 2
32052 Herford

Tel +49 (0) 5221 - 69 04 749
Stiftung Ahlers Pro Arte GmbH, Herford
www.ahlers-proarte.com
info@ahlers-proarte.com


Eintrittskosten

8 € (Ermäßigt und Gruppen ab 8 Personen: 5 €) | Reguläre Führungen: zzgl. 3 €


Redaktionell verantwortlich für die Angaben und die Austellungen von Stiftung Ahlers Pro Arte GmbH, Herford ist Christian T.. Kunstaustellungen.de übernimmt keine Haftung für fehlerhafte oder unvollständige Angaben.