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Aktuelle Kunstausstellungen in Deutschland finden

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Florenz und seine Maler

Alte Pinakothek München. 17.10.2018 - 27.01.2019
Filippino Lippi, Bildnis eines jungen Mannes, um 1480/85. © Courtesy National Gallery of Art, Washington, Andrew W. Mellon Collection
Filippino Lippi, Bildnis eines jungen Mannes, um 1480/85. © Courtesy National Gallery of Art, Washington, Andrew W. Mellon Collection

Florenz und seine Maler. Von Giotto bis Leonardo da Vinci

17.10.18 - 27.01.19

Den Malern im Florenz des 15. Jahrhunderts ist die erste Ausstellung in den neuen Sonderausstellungsräumen der Alten Pinakothek München, Kunstareal, gewidmet. Mit rund 120 Meisterwerken präsentiert die Kunstausstellung in exemplarischen Gegenüberstellungen von Gemälden, Skulpturen und Zeichnungen die bahnbrechenden künstlerischen Innovationen am Geburtsort der Renaissance. Eine umfassende Auswahl herausragender Tafelbilder, die für die Kirchen oder Paläste der toskanischen Handelsmetropole geschaffen wurden, führt in das Zeitalter der Medici und zeigt die Entwicklung der neuzeitlichen Malerei von ihren Anfängen mit Giottos Wirken bis hin zu den Schöpfungen von Leonardo da Vinci. Dank zahlreicher internationaler Leihgaben – vor allem aus den großen Sammlungen in Florenz, London, New York, Washington, Wien und Berlin – und den Höhepunkten des Münchner Bestandes sind charakteristische Werke der prominentesten Florentiner Maler in der Ausstellung vertreten, darunter Fra Angelico, Filippo Lippi, Antonio Pollaiuolo, Andrea del Verrocchio, Domenico Ghirlandaio, Sandro Botticelli, Filippino Lippi, Leonardo da Vinci, Lorenzo di Credi und Fra Bartolommeo.

Paula Modersohn-Becker. Zwischen Worpswede und Paris

09.09.18 - 24.02.19

Wegen der großen Nachfrage hat das Von der Heydt Museum Wuppertal die derzeit laufende Kunstausstellung „Paula Modersohn-Becker – Zwischen Worpswede und Paris“ bis zum 24. Februar 2019 verlängert. Bisher haben die Kunstausstellung rund 28.000 Besucher gesehen, 700 Führungen wurden bereits gebucht. Die Schau legt den Fokus auf Paula Modersohn-Beckers Reisen zwischen dem Künstlerdorf Worpswede und Paris. In der berühmtesten Künstlermetropole der Zeit fand sie ihre wichtigste Inspiration. Sie ließ sich von den neuesten französischen Strömungen anregen und entwickelte dabei ihren ureigenen Stil. In ihrer Malerei konzentrierte sie sich auf Klarheit und Einfachheit des Ausdrucks. In Paris vermisste sie allerdings die Familie in Worpswede, in Worpswede sehnte sie sich nach dem Flair der Großstadt. Die eindrucksvollen Porträts, Selbstporträts, Stillleben und Landschaften von Paula Modersohn-Becker werden einerseits zusammen mit ausgewählten Gemälden ihrer Malerfreunde - Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Fritz Overbeck, Hans am Ende und Heinrich Vogeler - aus Worpswede gezeigt. Andererseits setzt die Schau ihr Werk in den Kontext der Pariser Avantgarde, vertreten durch Arbeiten von Rodin, Maillol, Cézanne, Gauguin und Bernard. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Rijksmuseum Twenthe in Enschede/Niederlande.

Gilbert und George

30.11.18 - 31.12.19

Unter dem Titel Gilbert & George. Fuckosophy kann das Neue Museum Staatliche Museum für Kunst und Design Nürnberg das britische Künstlerpaar mit vier Werken in Nürnberg vorstellen. Im Grunde ist es eine Wiederbegegnung, denn die Gilbert & George hatten bereits 1970 in der Kunsthalle Nürnberg einen vielbeachteten Auftritt als The Singing Sculpture. Da es davon kein Filmdokument gibt, haben Gilbert & George einen 1991 in der Sonnabend Gallery in New York entstandenen Film gewählt, der die Performance zeigt, so wie sie ganz ähnlich zwanzig Jahre zuvor in Nürnberg anlässlich der Eröffnung der Ausstellung Das Ding als Objekt. Europäische Objektkunst des 20. Jahrhunderts stattgefunden hat. Fuckosophy for All hat der Präsentation im Neuen Museum den Titel gegeben. Auf zwei Wänden greift eine schwarz und rot bedruckte Wandtapete in hundertfachen Varianten das böse F…-Wort auf. Für Gilbert & George ist diese Schimpftirade ein „great experiment in literature“. Für die Künstler bedeutet „Fuckosophy“ eine „Art von Utopie, wo du alles sagen kannst, was du willst.“ Verglichen mit Philosophie ist „Fuckosophy“ „demokratischer, mehr Kunst für alle“, betonen Gilbert & George.