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Tender — X



07.04.22 - 28.05.22

Walter Storms Galerie, München

Die Ausstellung Tender — X zeigt Arbeiten von Thomas Scheibitz, die in den letzten zwei Jahren entstanden sind. In den Bildern und Skulpturen geht es um Ähnlichkeiten oder Imitationen unserer sichtbaren und dinghaften Welt. Aus einer grafischen Sammlung von Abbildungen, Motiven und Referenzen aus der Kunstgeschichte und der Geschichte der Ikonographie werden diese Arbeitsvorlagen aber nicht nachgeahmt, sondern in eine Art Nachfolge übersetzt. Der Rand einer Erfindung ist das Ziel. Der Titel der Ausstellung ist eine phonetische Wortcollage, die auch als Spiegelbild eines Titels für einen Roman oder den Namen einer Rockband sein könnte. Erlebnis, Intuition und die Absicht zur Sichtbarmachung dieser, ist ein Grundkonzept für die Arbeit des Künstlers.


Thomas Scheibitz wird 1968 in Radeberg bei Dresden geboren. Seine Eltern betreiben eine Bildhauerei und sind seit mehreren Generationen als Holz- und Steinbildhauer tätig. Nach einer Werkzeugmacherlehre studiert er von 1991 bis 1996 an der HfbK Dresden und wird dort Meisterschüler bei Ralf Kerbach. Seit 2018 hat er eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf inne. Scheibitz beschäftigt sich mit Malerei und Skulptur gleicher Maßen. Die bildnerischen Möglichkeiten von Abstraktion und Figuration werden in einer eigenen Bildsprache aufgelöst. Die Herkunft der Bilder, Abbilder, Vorbilder und ihr Kontext werden untersucht bzw. weiter übersetzt. Durs Grünbein schreibt über Scheibitz’ Arbeit : „Scheibitz hat die Abgrenzung der politischen Systeme erlebt mitsamt ihrer Projektionen und Doppelbildern, er ist in den Graben gesprungen, der verspiegelte Blick auf die Lager ist ihm vertraut, das Schauspiel an der Grenzflächen. “Weiter schreibt Grünbein: „Er arbeitet beharrlich an der Undurchschaubarkeit seiner Kunst. Er gehört nicht zu den Zerstörern, aber zu den Erfindern. “Für den Künstler ist die Kunstgeschichte mit ihren Wahrheiten, Behauptungen und Interpretationen eine der Orientierungen bzw. eine Art Grundlage für seine Arbeit. Direkte Narration in einem Bild, in Malerei ist für ihn eine vergangene Bildsprache. Die Mittel der Bildfindung müssen sich für ihn von einem erzählerischen Text abheben. Im Interviews betont er oft, dass ein Bild für ihn als „verloren“ gilt, wenn man es nacherzählen kann. Das Genre der Film- und Musiksprache ist ebenfalls ein wichtiges, ein anregendes und paralleles Werkzeug für ihn. Die Ziele bleiben die Ränder von Erfindungen, deren Wechselwirkungen vom Erlebnis, Instinkt sowie von einer Methode geprägt sind und weniger von einem Stil. Landschaften, Porträts oder Stilleben, bzw. deren Allegorien bilden den Schwerpunkt in seiner Bildsprache.



Öffnungszeiten und Adresse

MontagGeschlossen
Dienstag10:00:00 - 18:00:00
Mittwoch10:00:00 - 18:00:00
Donnerstag10:00:00 - 18:00:00
Freitag10:00:00 - 18:00:00
Samstag11:00:00 - 16:00:00
SonntagGeschlossen



Walter Storms Galerie, München
Schellingstrasse 48
80799 München

Tel +49 (0) 89 / 27 37 01 62
Fax +49 (0) 89 / 27 37 01 63
Walter Storms Galerie, München
www.storms-galerie.de
mail@storms-galerie.de



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