„Zeichen und Wunder“ Fragmente und Objekte / Installation von Astrid Weichelt - Kloster Chorin, Landkreis Barnim
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„Zeichen und Wunder“ Fragmente und Objekte / Installation von Astrid Weichelt



20.05.17 - 28.08.17

Kloster Chorin, Landkreis Barnim

Astrid Weichelt macht Objekte der Kunstgeschichte mit Abformungen von handgeschöpftem Papier „sichtbar“. In ihrer Ausstellung in Chorin stellt sie architektonische Details und Bauschmuck des ehemaligen Zisterzienserklosters in den Mittelpunkt.


Durch die Abformungen von Architekturelementen mit Motiven der gotischen Formensprache wie Pflanzensymbole und Fabelwesen reduziert sie die Objekte auf das Wesentliche und schafft papierne, weiße Fragmente und Skulpturen. Sie multipliziert, ordnet und transferiert sie in einen anderen kulturellen Kontext. Schwebend und schwerelos im Ausstellungsraum, treten ihre Arbeiten in Dialog mit der Architektur. Weitere Arbeiten in der Ausstellung reflektieren die Themen Götter und Vergänglichkeit sowie das Schaffen des Architekten und Denkmalpflegers Karl Friedrich Schinkel, der sich vor 200 Jahren für die Erhaltung der Ruine einsetzte. Für ihre Objekte und Installationen benutzt sie als bevorzugte Technik das archäologische Verfahren der Papierabformung mit Büttenpapier. Objekte werden mit angefeuchteten Lagen aus Papier eingekleidet. Nach der Trocknung wird die Hülle entfernt, die als das eigentliche Werk zurückbleibt. Form und Größe der Originale werden in den Papierskulpturen erhalten, beständiges Material wird in fragiles übersetzt. Geboren 1953 in Freiberg in Sachsen, studierte sie an der Hochschule Burg Giebichenstein in Halle im Fachbereich Metallplastik und ist seitdem als freie Künstlerin und Dozentin in Berlin tätig. Astrid Weichelt hinterfragt in ihren künstlerischen Arbeiten, wie nachfolgende Generationen mit Zeugnissen und Werten der Geschichte umgehen und welchen Bedeutungswandel diese bis in unsere Zeit erfahren. Seit 2010 bietet das sogenannte Infirmarium, das ehemalige Klosterhospital, den Raum für die Begegnung mit zeitgenössischer Kunst. Die im April 2017 eröffnete Dauerausstellung thematisiert die Entstehung und Besonderheiten der Architektur des Klosters Chorin, die Klosterwirtschaft im Mittelalter und die Entdeckung und Bewahrung des Klosters durch Karl Friedrich Schinkel. Bild: Herbarium, 2017, Astrid Weichelt, Foto: Astrid Lange


Events / Besondere Veranstaltungen

Vernissage: 20. Mai 2017, 11 Uhr, Einführung in das Werk: Dr. Franziska Siedler, Musik: Tobias Münch


Öffnungszeiten und Adresse

Montag09:00:00 - 18:00:00
Dienstag09:00:00 - 18:00:00
Mittwoch09:00:00 - 18:00:00
Donnerstag09:00:00 - 18:00:00
Freitag09:00:00 - 18:00:00
Samstag09:00:00 - 18:00:00
Sonntag09:00:00 - 18:00:00

Besondere Öffnungszeiten

9 bis 18 Uhr





Kloster Chorin, Landkreis Barnim
Amt Chorin 11a
16230 Chorin
Tel +49 (0) 33 366 / 70 377
Fax +49 (0) 33 366 / 70 378
Kloster Chorin, Landkreis Barnim
www.kloster-chorin.org
info@kloster-chorin.org


Eintrittskosten

3,50 bis 6 Euro


Redaktionell verantwortlich für die Angaben und die Austellungen von Kloster Chorin, Landkreis Barnim ist Ulrike S.. Kunstaustellungen.de übernimmt keine Haftung für fehlerhafte oder unvollständige Angaben.